Für mich ist Schreiben vergleichbar mit einer Beziehung.

Der Anfang ist magisch. Man lernt sich kennen, ist aufgeregt, neugierig. Will alles Wissen von seinem Gegenüber, es aufsaugen.

Die Tage vergehen in Sehnsucht. Stunden, Minuten, Sekunden, an denen man an nichts anderes denken kann.

Und will.

Der Verstand schaltet sich aus und man fühlt.

Aus vollem Herzen.

Verharrt in Erwartung auf das nächste Treffen und steht völlig neben sich, wenn man sich wiedersieht. Und dann taucht man ein und findet sich in einer Blase wieder, in der man lacht, mitfiebert, leidet und weint.

Jegliche Gefühle crashen auf einen ein.

Intensiv.

Nah.

Aber es gibt auch Tage, an denen man sich nichts zu sagen hat. Man sauer ist, weil es nicht funktioniert wie man sich das vorstellt. Es Missverständnisse gibt und man Abstand braucht, um klarer sehen zu können.

An denen man am liebsten aufgeben würde.

Zum Schluss ist die Liebe so stark, dass man eins wird und sich fallen lässt, weil man weiß, man ist am Ziel angelangt ...

oder, dass alles gesagt wurde und es Zeit ist, sich auf etwas Neues zu stürzen.

Zu Schreiben ist Liebe.

Meine Liebe, mein Herzblut.

In jeder neuen Geschichte.